B-V-C-C

So., 10. Juni 2018, 18:00 Uhr
Lesung
[Eintritt auf Hutspende]

 

Die Vorab-Eröffnung im "Salon" des BVCC mit Thomas Frahm.
Gedichte, die laut vom Leisesein erzählen, Romanauszüge, die lyrisch einfangen, was nicht zu erzählen ist.

 

He, Tag, wirf nicht auch du mir vor,
dass ich noch lebe und mich durchlaviere,
unheilig fresse, atme, konsumiere …
Komm, wirf mir ein paar lichtgefleckte,
gern auch bewegte Farben zu!
(Thomas Frahm, aus: Wunschzettel für heute)


1961 geboren in Duisburg-Homberg. Studierte beim Drachensteigenlassen die Philosophie der Stoppelfelder (Stoppelstumpfsinn, Aufwinde, Verhaspeln beim Aufstieg). Grundstudium der Anthropologie bei den Schafherden auf der Homberger Rheinaue, Hauptstudium beim Zivildienst in der Psychiatrie. Gegen Verwirrung und Orientierungslosigkeit Zweitstudium der Geografie in Bonn. Dort wurde ihm ein Gedicht über den Ruhrorter Hafen nicht als Diplomarbeit anerkannt. Flucht auf die andere Rheinseite, wegen großen inneren Schwungs und geringer Zielsicherheit statt in Beuel in Bulgarien gelandet. Dort von harten Verhältnissen zum Manne geschmiedet und zum Berufsautor gereift. Arbeit als Bulgarienjournalist für Zeitungen, Zeitschriften und den Rundfunk. Nach Erlernen der bulgarischen Sprache Literaturübersetzer. Auf der Rückreise von Bulgarien, 15 Jahre später, schaffte er es nicht mehr über den Rhein nach Homberg zurück, fand 2015 freundliche Aufnahme in Ruhrort. Bislang 10 eigene Bücher mit Lyrik, Erzählungen, Essays und einem Roman.

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